| 20. Juni 2009 | ||
| 18:30 |
“Your liberty of mind shall be sacred to me…” / „Die Freiheit Ihres Geistes soll mir unverletzlich sein…“
Die britische LiveArt Company Third Angel und das Mannheimer TiG7 entwickeln aus Schillers Ästhetischen Briefen eine Spielanordnung. In einer intimen Begegnung zwischen Publikum und DarstellerInnen werden Ideen von Freiheit, Spiel und Erfindung erkundet. So wird jeder Zuschauer von einem Performer (weiterlesen…)
| 20. Juni 2009 | ||
| 21:00 |
Nicht alles zu wissen ist Schillers Forderung sondern „wage zu wissen!“. Wissen wird so zum Risiko, dem sich der Mensch stellt. Er kann es so nicht sammeln, er muss sich ihm aussetzen. Wenn der Schauspieler sich dem Text des Dichters ausliefert, ihn in sich aufnimmt, ihn nach Schiller „vertilgt“, setzt er sich einer Lebens- und Handlungsweise aus, die ihm zuvor fremd, womöglich sogar verachtenswert war.
Die Art und Weise, wie dies zu leisten ist, hat Schauspieler und Schauspiellehrer, Regisseure und Dramatiker seit den Ursprungszeiten des Theaters beschäftigt. Wie wird etwas wirklich, das als Text nur Fiktion ist? Wie wird es wahrhaftig und bleibt nicht bloß leere Behauptung? (weiterlesen…)
| 21. Juni 2009 | ||
| 18:30 |
Jugendliche und Bewohner des Jungbusch stellen in szenischer Form eine Verbindung her zwischen ihrer heutigen Lebenswelt und den klassischen Schiller’schen Themen wie Recht und Ungerechtigkeit, Freiheit und Gefangensein, Widerspruch zwischen Idealen und Wirklichkeit, Anmut und Würde, Vernunft und Unvernunft. Gespielt wird open-air auf den Straßen und Plätzen des Stadtteils. (weiterlesen…)
| 21. Juni 2009 | ||
| 21:00 |
„Der Tag ist gekommen,
Es öffnet sich der Schacht, der in den Abgrund führt und Rauch steigt auf.
Aus dem Rauch kommen Heuschrecken über die Erde.
Wehe! Wehe! Wehe den Bewohnern der Erde!”
„Was ist der Mensch? Was ist das Glück der Erde?“
Elisabeth, die Antagonistin Maria Stuarts, ist am Tag des Jüngsten Gerichts aufgerufen sich mit ihrem Lebenswerk auseinanderzusetzen, sich zu verantworten. (weiterlesen…)
| 22. Juni 2009 | ||
| 17:00 |
“Im Bezirk der Glückseligkeit darf Form sein und darf der Spieltrieb gebieten.” Bitte treten Sie ein! Auf dem SCHILLERSPIELPLATZ pokern Tell, Stuart, Moor und Schiller mit Begriffen wie Kunst, Spiel, Schönheit und Nutzen. Sie nehmen die ZuschauerInnen mit durch die wunderbaren Windungen des Hirns von Friedrich S. Der Weg führt (weiterlesen…)
| 23. Juni 2009 | ||
| 18:30 |
Schiller kam auf der Suche nach einer künstlerischen Heimat in Mannheim an. Wir sind zugereiste Künstler und begeben uns 2009 auf die Suche nach dem Moment zwischen hoffnungsvollem Kommen und suchendem Bleiben oder enttäuschtem Gehen. Eine Suche durch Bewegung, Wort, Foto, Film an potentiell unentdeckten Kunstheimatorten und in Schillertexten. (weiterlesen…)
| 23. Juni 2009 | ||
| 22:00 |
Talkshow mit dem V-Effekt
V steht für „Verbindung“. Getreu Schillers Maxime, dass der Mensch sich nur als Spielender ganzheitlich fühle, werden an diesem Abend „eine öffentliche Person“ und „das Publikum“ miteinander zum Spielen gebracht, (weiterlesen…)
| 24. Juni 2009 | ||
| 19:00 |
Schiller zufolge sollte man, um ganz Mensch zu sein, sein Leben wie ein Spiel angehen. Einem Leben, in dem das spielerische Element zu kurz kam, begegnete René Arnold in der Papiermülltonne im Hof seiner Wohnung. Dort lag der Nachlass seines früheren Nachbarn Harry L. Weil es Arnold grob vorkam, diese Hinterlassenschaften von der Müllabfuhr holen zu lassen, nahm er seinen Fund aus der Tonne und sichtete ihn. (weiterlesen…)
Die “junge bühne”,Jugendzeitschrift des Theatermagazins “Die Deutsche Bühne” berichtet in ihrem Festival – Blog exklusiv über die Schillertage und somit auch über Schwindelfrei.
Aus der Feder der Journalistin Anne Richter fließen dort stets aktuelle Informationen zum Festival und den einzelnen Veranstaltungen.
hier gehts zum Blog
| 25. Juni 2009 | ||
| 20:00 |
Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?
In dieser Produktion suchen wir nach der Antwort auf die Frage, was ist der Mensch, wenn er arbeitet? Denn laut Schiller ist er nur dort ganz Mensch wo er spielt. Sind wir im Schillerschen Sinne überhaupt Menschen, wenn wir arbeiten? Wenn Arbeit über ihre Funktion als Existenzsicherung hinaus als Grund der sozialen Anerkennung und der Definition des eigenen Wertes dient – was bin ich ohne Arbeit wert? Wir bringen das Spiel in die Arbeit! (weiterlesen…)