“Creative Factory gelingt das seltene Theaterglück: Die Harmonie von Denken und Handeln, von Wunsch und Realität, der Übersetzung innerer Vorgänge in eine adäquate Form oder kurz: Es entsteht Kunst.” (Chrisitan Römer, Jurymitglied)

Mit einer überwältigenden Besucherresonanz geht SCHWINDELFREI – Freie Theater Tage zu Ende. Zum Abschluss erhält die Produktion „ZarteSehnsuchtSüßesHoffen“ den Theaterpreis, der zur Überraschung der Anwesenden auf 5.000,- € aufgestockt werden konnte.
Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamts, zeigte sich sichtlich zufrieden mit SCHWINDELFREI: „Was ich in den letzten acht Tagen an unterschiedlichen Zugängen zum Thema, an Arbeitsweisen und an spannenden Produktionen gesehen habe, hat mich überzeugt, dass dieses Festival eine richtige Maßnahme zur Belebung und Förderung der freien Szene ist. Die teilnehmenden Theater und Gruppen haben den mutigen Schritt getan, innerhalb eines kurzen Zeitraums ihre Premieren zu einem gemeinsam gestellten Thema herauszubringen und sich damit auch einer vergleichenden Diskussion zu stellen. Ich bin stolz darauf, dass dieses Festival rundum gelungen ist. Es hat mich gefreut, dass auch der Austausch zwischen den Gruppen in Gang gebracht wurde. Wir werden uns nun dafür einsetzen, dass dieses neue Festival und die intensivierte Förderung der freien Theater in Mannheim eine Zukunft bekommt.“
SPD-Landtagsabgeordnete Helen Heberer, die sich bereits im Vorfeld erfolgreich für eine Unterstützung des Festivals durch die Landesstiftung Baden-Württemberg eingesetzt hatte, betonte, dass die freie Szene “mit unverbrauchten Formen, frischen Gedanken, [und] auch zuweilen unangenehmen Fragestellungen” unsere Lebenswelt unmittelbar anrühre und unsere Kultur bereichere.
Frau Heberer überreichte schließlich die SCHWINDELFREI-Trophäe an die glücklichen Gewinner der Creative Factory.
Das Festival im Rahmen der 15. Internationalen Schillertage erfreute sich einer überwältigenden Besucherresonanz: In acht Tagen sahen über 1500 Zuschauer die Produktionen der freien Szene der Region. Diese Besucherzahlen sind insbesondere beachtlich, weil die Formate vom Sidewalk-Theater der creative factory mit offenem Zuschauerzugang (und 300 Besuchern) bis zu extrem intimen theatralen Begegnungen wie bei Third Angel / TiG7 (mit ausverkaufter Performance bei vier Zuschauern) reichten.
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