SCHWINDELFREI 3 im November 2012

Schillerspielplatz
Homo Ludens
Schillers Rausch & Nachtmahr
Schiller darf nicht spielen…
Harry L. – Eine Auflösung
„Was Sie schon immer über … wissen wollten“
Ich – Schiller 2009 – Heimat gesucht
Elisabeth Tudor – Homo Ludens – eine Rehabilitation?!
ZarteSehnsuchtSüßesHoffen
Die Form vertilgt den Stoff

Schillerspielplatz

LexSchmitt0019“Im Bezirk der Glückseligkeit darf Form sein und darf der Spieltrieb gebieten.” Bitte treten Sie ein! Auf dem SCHILLERSPIELPLATZ pokern Tell, Stuart, Moor und Schiller mit Begriffen wie Kunst, Spiel, Schönheit und Nutzen. Sie nehmen die ZuschauerInnen mit durch die wunderbaren Windungen des Hirns von Friedrich S. Der Weg führt über verschiedene Spielfelder und Aufgaben. Wer sich nicht abzocken lässt, gewinnt die Freiheit. Aber funktioniert das eigentlich, was Schiller behauptet: Durch das Spiel zur Freiheit gelangen? Ziehen Sie die erste Karte und gehen Sie über LOS (weiterlesen …)

Homo Ludens

zum Video

TIG7_ThirdAngel03“Your liberty of mind shall be sacred to me…” / „Die Freiheit Ihres Geistes soll mir unverletzlich sein…“

Die britische LiveArt Company Third Angel und das Mannheimer TiG7 entwickeln aus Schillers Ästhetischen Briefen eine Spielanordnung. In einer intimen Begegnung zwischen Publikum und DarstellerInnen werden Ideen von Freiheit, Spiel und Erfindung erkundet. So wird jeder Zuschauer von einem Performer über das Spielfeld begleitet und erwürfelt einen eigenen Weg. (weiterlesen …)

Schillers Rausch & Nachtmahr

Schillers Rausch und Nachtmahr

Ich habe große Rechte, über die Natur ungehalten zu sein, und bei meiner Ehre, ich will sie geltend machen. – Warum mußte sie mir diese Bürde von Häßlichkeit aufladen? gerade mir? Wirklich, ich glaube, sie hat von allen Menschensorten das Scheußliche auf einen Haufen geworfen und mich daraus gebacken. Mord und Tod! Franz Moor in DIE RÄUBER Schillers Franz Moor besucht in der Nacht seinen Dichter, weil er so schön sein will wie Bruder Karl; denn ist sein Schöpfer Friedrich, der Verursacher seines schrecklichen Aussehens, nicht eigentlich ein studierter Arzt? (weiterlesen …)

Schiller darf nicht spielen…

Foto: Christina Laube

Wer? Wie? Was? Wieso? Weshalb? Warum?

In dieser Produktion suchen wir nach der Antwort auf die Frage, was ist der Mensch, wenn er arbeitet? Denn laut Schiller ist er nur dort ganz Mensch wo er spielt. Sind wir im Schillerschen Sinne überhaupt Menschen, wenn wir arbeiten? Wenn Arbeit über ihre Funktion als Existenzsicherung hinaus als Grund der sozialen Anerkennung und der Definition des eigenen Wertes dient – was bin ich ohne Arbeit wert?
Wir bringen das Spiel in die Arbeit! (weiterlesen …)

Harry L. – Eine Auflösung

Foto: Peter Empl

zum Video

Schiller zufolge sollte man, um ganz Mensch zu sein, sein Leben wie ein Spiel angehen. Einem Leben, in dem das spielerische Element zu kurz kam, begegnete René Arnold in der Papiermülltonne im Hof seiner Wohnung. Dort lag der Nachlass seines früheren Nachbarn Harry L. Weil es Arnold grob vorkam, diese Hinterlassenschaften von der Müllabfuhr holen zu lassen, nahm er seinen Fund aus der Tonne und sichtete ihn. Photos, Papiere und Bücher erzählten aus einer Biographie, die in einer immer gleichen, unspektakulären Schleife verlief.

(weiterlesen …)

„Was Sie schon immer über … wissen wollten“

zum Video

Polizeisprecherweste

Talkshow mit dem V-Effekt

V steht für „Verbindung“. Getreu Schillers Maxime, dass der Mensch sich nur als Spielender ganzheitlich fühle, werden an diesem Abend „eine öffentliche Person“ und „das Publikum“ miteinander zum Spielen gebracht, so dass aus „Funktion“ und „Masse“ Menschen hervortreten können. Schauspiel, Musik und Figurentheater sind die Zündhölzer, die das Feuer des Lebendig-Seins entfachen.

(weiterlesen …)

Ich – Schiller 2009 – Heimat gesucht

Foto: Nina Urban

Schiller kam auf der Suche nach einer künstlerischen Heimat in Mannheim an. Wir sind zugereiste Künstler und begeben uns 2009 auf die Suche nach dem Moment zwischen hoffnungsvollem Kommen und suchendem Bleiben oder enttäuschtem Gehen. Eine Suche durch Bewegung, Wort, Foto, Film an potentiell unentdeckten Kunstheimatorten und in Schillertexten.Uns interessiert der Außenblick auf die zukünftige Kulturhauptstadt Mannheim. Der andere Fokus liegt auf der Innenansicht des jungen Schiller konfrontiert mit Bürokratie und Geldnot und dem Bedürfnis nur noch für die Kunst und von der Kunst leben zu wollen. (weiterlesen …)

« Vorige Einträge

Powered by Wordpress | Designed by | G.Fontagnier 2009 | C.Woltag 2010 2011 | Anmelden | Registrieren | Impressum